Nguyên Lês Musik ist im ständigen Wandel.
Der französische Gitarrist mit vietnamesischen Wurzeln gilt als herausragender Musiker, der auf spannende und bahnbrechende Weise den Jazz mit weltmusikalischen (insbesondere asiatischen) Einflüssen kombiniert. Seine neueste Veröffentlichung „Streams“ setzt diese Tradition fort, ist aber radikaler als zahlreiche seiner „Weltjazz“-Projekte zuvor. Denn hier bewegt sich Lê nicht im Kontext eines exotischen, ethnischen Instrumentariums, sondern sucht mit einem Jazz-Quartett nach neuen Klängen, die in traditionellen Kulturen verwurzelt sind. „Streams“ erforscht die vielfältigen Dimensionen der Fusion von Jazz und indigener Musik als Nährboden für Komposition und Improvisation. Das Ergebnis ist ein musikalischer Fluß verschiedenster kultureller Strömungen und Musikkonzepte, die durch Nguyên Lê filigran und synergetisch vereint werden. Ein neuer Sound entsteht.

„Jedes meiner Alben ist das Gegenteil von dem, was ich zuvor gemacht habe, jedes hat eine eigene Geschichte“,
sagt Lê. „Streams“ enthält mehr Jazz als frühere Projekte – in Lês persönlicher Definition des Wortes. Doch Lê möchte auch zeigen, wohin ihn seine musikalische Reise gebracht hat: verschiedenste kulturelle Eigenarten haben sich in sein Spiel integriert. „Ich bin eine personifizierte Fusion der Kulturen”, sagt Lê. So gelingt es seinem Quartett, komplizierte Polyrhythmen und Klänge anderer Kulturen in den Jazz einfließen zu lassen, ohne mathematisch oder aufgesetzt zu klingen. Denn der Fokus liegt auf den Melodien des Albums.

„Jede Melodie von „Streams“ hat ihre eigene ethnische Inspiration.
Die Musik der Band  demonstriert die Reise durch die Kulturen und wie sich diese auf ihrem Weg verändern. Enthalten sind viele indische Rhythmuskonzepte, indische und vietnamesische Phrasierungen, orientalisch-melodische Akzente und Rhythmen aus dem Maghreb, aber ebenso Unbekanntes aus imaginärer Folklore“, sagt Lê. Und so loten seine Songs eine neue, einnehmende und komplex kompositorische Perspektive aus.

Nguyên Lês Quartett ist eine Symbiose von Musikern, Menschen und künstlerischen Persönlichkeiten.
Den Vibraphonisten Illya Amar kennt Lê bereits seit dessen Kindheit. Als Stiefvater konnte er ihm bei dem Erwachsenwerden zusehen und seine Entwicklung zu einem fantastischen Vibraphonisten verfolgen. Amar ist mit allen Aspekten von Lês Musik vertraut und bereits auf einigen seiner früheren ACT-Veröffentlichungen wie „Songs of Freedom“ und „Fragile Beauty“ zu hören. Chris Jennings, der am akustischen Bass einzigartig stabile Grooves liefert, lässt jede Basslinie kunstvoll singen und kennt Nguyên Lê ebenfalls seit über 10 Jahren. Über Jennings lernte Lê auch den amerikanischen Schlagzeuger John Hadfield kennen, der eine tiefe Verbundenheit zu Urtraditionen verschiedener Kulturen verspürt. Er reiste nach Indien, Peru, in die Mongolei, den Nahen Osten und nach Indonesien, um sich intensiv mit den Rhythmen und Instrumenten dieser Kulturen zu beschäftigen. „Die weitreichenden ethnisch-musikalischen Erfahrungen und Kenntnisse meiner Kollegen sorgen dafür, dass sie meine Musik sofort verstehen“, betont Lê.

Nguyên Lê Quartet “Streams”

Nguyên Lê / electric guitar, electronics
Illya Amar / vibraphone
Chris Jennings / acoustic bass
Hadfield / drums & percussion

https://www.youtube.com/watch?v=1wWxlwyuYdk&t=2s

 

"So wie er, mit dieser durch Pausen hochgespannten Rock-Bissigkeit, den wie aus buddhistischen Ritualen herüberwehenden Ruf-Motiven und den merkwürdigen Überleitungsschleifen, spielt kein anderer Mensch Gitarre", schrieb Ulrich Olshausen in der FAZ über die Deutschlandpremiere des vietnamesischen Gitarristen Nguyen Lê 1993 auf dem Jazz-Festival Berlin.

Als Gastsolist trat er bei Vince Mendozas "Sketches" zusammen mit der WDR Big Band auf. Übereinstimmend schrieben SZ und WAZ von "der Entdeckung des Festivals". Mit seinem letzten Projekt "Tales From Vietnam" ist Nguyen Lê bereits 1996 ein auf allen großen europäischen Festivals gefeiertes musikalisches Ereignis, so in Berlin, Zürich, Paris, Bozen, Saalfelden. Seine intensive Auseinandersetzung mit der traditionellen Musik Vietnams sowie seine Arbeit mit der Sängerin Huong Thanh und dem Multiinstrumentalisten Hao Nhien führen ihn gemeinsam mit hochkarätigen Musikern aus der europäischen Jazzszene zu einer faszinierenden Verschmelzung der Kulturen. - "Ich bin eine personifizierte Fusion der Kulturen." (Nguyên Le)

Nguyên Lê hat bereits drei Alben eingespielt, die unter seinem eigenen Namen erschienen sind (u.a. mit Marc Johnson und Peter Erskine, zuletzt im Sommer ´96 "Tales From Vietnam"). Daneben wirkte er bei zahlreichen weiteren Jazzproduktionen mit. Der Autodidakt begann mit 15 Jahren Schlagzeug zu spielen und wechselte später zu Gitarre und elektrischen Baß. Nach seinem Studium der Bildenden Kunst und der Philosophie in Paris war er 1987 Mitglied des French National Jazz Orchestras und arbeitete dort mit so bekannten Musikern wie Carla Bley, Randy Brecker, Gil Evans oder Quincy Jones zusammen. Schon 1989 schrieb das Magazin "Guitarist" über ihn: "This guitarist has nothing to learn from anyone, he could even become a model for others."

Die musikalische Bandbreite des Gitarristen, der sich auch als Komponist und Arrangeur auf internationalen Bühnen einen Namen gemacht hat, reicht von Jazz, ethnischer Musik bis hin zu Funk und Rock. Das Nguyên Lê - Trio mit dem Bassisten Dieter Ilg und dem Schlagzeuger Danny Gottlieb veröffentlichte im Frühjahr ´95 die von der Kritik vielbeachtete CD "Million Waves" und gastierte mit großem Erfolg u.a. auf den Festivals in Montreux, Stuttgart, Vilshofen und Leverkusen. Ein neues vielversprechendes Programm bietet das Trio im März 1997. Begleitend erscheint dazu eine CD mit drei Trios: Neben Danny Gottlieb und Dieter Ilg ist Nguyên Lê zu hören mit Peter Erskine und Marc Johnson sowie in einem Funk-Trio gemeinsam mit Mino Cinelu und ...

Nguyên Lê - Stationen einer musikalischen Biographie

1959 in Paris geboren, Vater Professor für vietnamesische Literatur. Mit 15 Jahren Schlagzeuger, danach Gitarre und Baß. Studium der Bildenden Kunst und der Philosophie in Paris; Examensarbeit über den Exotismus im Werk Victor Segalens. Mit 18 längerer Aufenthalt in Vietnam.
1987 Mitglied des Orchestre National de Jazz.
1990 erste Solo-CD Miracles (mit Marc Johnson, Peter Erskine)
1991 Mitglied der Fusion-Band Ultramarine.
1992 CD Zanzibar (mit Paul McCandless, Joel Allouche u.a.).
1993 Gastsolist der WDR-Bigband: Jazzpana Konzert, Midem/Cannes. Solist auf Vince Mendoza´s CD Sketches weitere Platten: Trio Init mit André Ceccarelli und Francois Moutin sowie mit Andy Emlers Megaoctet, Safy Boutella, Marc Ducret (Songs from the Sixties) und Michel Portal. 1994 trifft Dieter Ilg und Danny Gottlieb (ex- Pat Metheny -Group) bei der WDR Bigband. Gründung des Nguyên Lê -Trios. Produktion im Dezember.
1995 CD Veröffentlichung Million Waves im April. Das Trio tourt mit großem Erfolg u.a. auf Festivals in Montreux, Stuttgart, Vilshofen und Leverkusen.
29.6.95 erstes und vielbeachtetes Konzert mit Teilen aus Tales from Vietnam beim Halle That Jazz -Festival, Paris. Oktober / November Produktion von Tales from Vietnam mit Paolo Fresu (Trompete), Simon Spang Hansen (Tenorsaxophon), Michel Benita (Baß), Huong Thanh (Gesang), Hao Ninh (traditionelle Instrumente), Trilok Gurtu (Percussion) u.a.
1996 Festivalauftritte mit "Tales of Vietnam" bei den Jazztagen in Zürich, Berlin, Saalfelden, Paris, Bolzano u.a.
1997 Tournee durch Deutschland / Juni 97: Canada & USA, Jazzfestival Willisau, Jazztage Viersen (mit TV), Jazztage Göttingen, Jazztage Ingolstadt; Frankreichtournee mit Tales from Viet-nam
1998 Gründung der Band „Maghreb & Friends, Aufnahmen zur CD März ´98. Konzertpremiere: Theaterhausfestival Stuttgart April 98; Festivals in Moers, Hildesheim, Angoulême, Lüneburg, Nancy, Wiesen, Bonn, Paris, Montreux, Rom, Milano, Nancy etc.THE NGUYÊN LÊ TRIO with Renaud Garcia-Fons, Karim Ziad



BAKIDA

"Anders als meine Alben "Tales from Viêt-nam"oder "Maghreb & Friends" setzt sich meine neue CD nicht mit einer speziellen Kultur auseinander. Ich sehe es eher als Synthese verschiedener geistiger Errungenschaften und Emotionen, als Bewegung innerer Einflüsse und Träume", sagt der vietnamesisch-französische Gitarrist Nguyên Lê über seine neue Einspielung "Bakida".

Bakida ist so etwas wie die Konsequenz aus der bisherigen musikalischen Vita des Gitarristen. Zur Erinnerung: Nguyên Lê, der 1959 als Sohn vietnamesischer Einwanderer in Paris geboren wurde, war schon immer vielseitig bemüht. Die Karriere des Autodidakten, der eigentlich Bildende Kunst und Philosophie studiert hat, startete durch, nachdem er 1987 ins französische Orchestre National de Jazz (unter Antoine Hervé) einberufen wurde. Danach arbeitete er mit Musikern wie Dee Dee Bridgewater, Andy Emler, Carla Bley, Courtney Pine und sogar Gil Evans und Quincy Jones. Ein besonderes Ereignis wurde sein Auftritt bei der MIDEM 1994, als er für Al DiMeola beim "Jazzpana", Projekt von Vince Mendoza (ACT 9212-1) einsprang und die internationale Presse verblüffte.

Bei eigenen Einspielungen war die musikalische Ausrichtung jedesmal eine

andere: auf "Tales of Vietnam" (ACT 9225-2) verband der Gitarrist die Musik seiner Ahnen respektvoll mit dem Jazz, mit "Maghreb & Friends" (ACT 9261-2) orientierte sich Lê vornehmlich nach Algerien.

Es war immer schon schwer, Nguyên Lê`s Musik auf einen klaren Nenner zu bringen. In ihrer Undefinierbarkeit lag stets soviel Reiz wie in der schieren Musikalität, mit der sie präsentiert wurde und wird. Auch die Spielweise des 40jährigen mit dem jugendlichen Appeal setzt sich über Grenzen hinweg, was die Frankfurter Allgemeine Zeitung dazu veranlasste,

ihm nach seinem Auftritt mit Vince Mendoza´s "Sketches" (ACT 9215-2) beim JazzFest Berlin 1994 zu attestieren: "Niemand spielt so Gitarre wie

er." Eigentlich ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich Lê`s Musik jeglicher Kategorie zu entziehen versucht, denn einerseits wurde er von der strengen traditionsbewussten Kultur seiner Eltern geprägt, andererseits war er in Paris ständig einer kunterbunten Multikultur ausgesetzt, in der Einflüsse sich immer überlappten, verwischten und vermischten. Das Ergebnis ist Weltmusik im besten Sinne des Wortes.

Zur Grundbesetzung von Bakida gehört die Dreierformation "Sand" mit dem französisch-spanischen Bassisten Renaud Garcia-Fons und dem spanischen Schlagzeuger Tino di Geraldo, seit 1997 in fast 100 Konzerten "live-erprobt" zusammengewachsen ist. Zu dieser "Basisgruppe" gesellen sich als Gäste auf einzelnen Stücken langjährige musikalische Freunde wie der spanische Bassist Carles Benavent, der algerische Percussionist Karim Ziad, der vietnamesische Flötist Hao Nhien Pham, der sardische Trompeter Paolo Fresu, der türkische Ney-Spieler Kudsi Erguner, der norwegische Pianist Jon Balke, der amerikanische Saxofonist Chris Potter

(kürzlich Gewinner des dänischen Jazz Par-Preises) und schließlich der französische Marmiba-Spieler Illya Amar.

Bakida enthält zehn Stücke, die kontrastreicher und farbenfroher nicht sein könnten. Die Musik ist im einen Moment meditativ, trifft den Zuhörer dann aber wieder mit ungeheurer Wucht; sie trägt Elemente von Jazz, Rock, Funk und selbst klassischer Musik in sich. Lê und seine Mitmusiker unternehmen Reisen, die sie die Küstenregionen des Mittelmeers entlang führen, und sie machen auch Abstecher ins Südchinesische Meer, an dem Lê`s Heimat Viêt-nam liegt. Erstaunlich, zu welch homogener Musik der Gitarrist die mannigfaltigen Elemente, aus denen sie besteht, gemacht hat. Da wirkt nichts aufgesetzt, nichts künstlich zusammengeführt. Um es mit Nguyên Lê selbst zu sagen: "Mögen alle Farben, Akzente und Gewürze aufrichtig zusammen kommen, mögen sie wie ein Mittelweg zwischen den Strömungen der Kulturen sein: West und Ost, Mitte und Pole, Süd und Nord, strahlend und anziehend."

DISCOGRAPHY

Programme Jungle - Ultramarine, (1985) Bloomdido BL0001
DÊ - Ultramarine, (1989) Musidisc 500052
Esimala - Ultramarine, (1991) Musidisc 500242
Pierre Louis Garcia - (1988) KPP 26
Wait - I.L.L.O.U.Z., (1988) Flat & Sharp 192422
Make Up - Sylvin Marc, (1990) JMS 052-2
Eurasie - Bruno Heuze, (1993) K Vox KVR 1006
Khora - Thierry David, (1994) K Vox KVR 1009
Strong Love Affair - Ray Charles, (1996) Qwest
Chansongs - Claude Nougaro, (1993) Phonogram 5211172
O.N.J. 88/89 - Orchestre National de Jazz, (1987) Label Bleu LBL 6511
African Dream - Orchestra National de Jazz, (1989) Label Bleu LBL 6521
Megaoctet - Andy Emler, (1990) Label Bleu LBL 6533
Headgames - Andy Emler, (1992) Label Bleu LBL 6553
Mejnoun - Safy Boutella, (1991) Indigo LBLC 2501
Anyway - Michel Portal, (1993) Label Bleu LBLC 6544
Cinemas - Michel Portal, (1995) Label Bleu LBLC 6574
Init - Ceccarelli/N. Lê/Moutin, (1993) Polygram 518265-2
Sketches - Vince Mendoza, (1994) WDR/ACT 892152
Miracles - Nguyên Lê, (1989) Musidisc 500102
Zanzibar - Nguyên Lê, (1992) Musidisc 500352
Million Waves - Nguyên Lê, (1995) ACT 9221-1
Tales from Viet-Nam - Nguyên Lê, (1996) ACT 9225-2
3 Trios - Nguyên Lê. (1997) ACT 9245-2
Maghreb & Friends Nguyên LÊ (1998) ACT 9261-2
MOON AND WIND Huong Thanh & Nguyên Lê (1999) ACT
Nguyên Lê Trio - Bakida - (2000) ACT 9275-2 - LC 07644
PURPLE Nguyên LE (2002) ACT 9410-2
Walking on the Tiger’s Tail Nguyên LE (2005) ACT 9432-2
HOMESCAPE Nguyên LE (2006) ACT 9444-2
FRAGILE BEAUTY Huong Thanh & Nguyên LE (2007) ACT 9451-2
SAIYUKI Nguyên LE (2009) ACT 9483-2
SIGNATURE EDITION Nguyên LE (2010) ACT 6004-2
SONGS OF FREEDOM Nguyên LE (2011) ACT 9506-2
DOC DAO Tung Duong & Nguyên Lê (2013) Dihavina (released only in Vietnam)
Celebrating the Dark Side of the Moon Nguyên LE (2014) ACT 9574-2
Nguyên Lê & Ngô Hông Quang : Hà Nội Duo ACT 9828-2



actual projects

Nguyên Lê Streams Quartet
With Nguyen Lê git; Illya Amar vibes, Chris Jennings b & John Hadfield dr, eprc
https://www.youtube.com/watch?v=1wWxlwyuYdk&t=2s

Nguyen Lê „Fire & Water“ Trio
fall 2015
With Nguyen Lê gtr; Chris Jennings ac Bass;Stéphane Edouard perc

New: Nguyên Lê & Ngô Hồng Quang (also with percussionist)
Nguyên Lê, Guitars Synths & Samples; Ngô Hồng Quang, Vocals, fiddle, Tính flute,

Neu: Nguyen Lê plays the music to the Japanes movie
„A Page of Madness“ from Karutta Ippeiji (1926)

Nguyên Lê, el. guitar, electronics & laptop; Mieko Miyazaki, koto & vocals; Nils Petter Molvaer, trumpet & electronics;
Jan Bang, live sampling; Manuel Solans, violin 1; Louise Salmona, violin 2; Emmanuel François, viola; Marie Ythier, cello;
Chris Jennings, double Bass


New: Nguyen Lê Octet: Dark Side of the Moon
With Nguyen Lê gtr, laptop; Claus Stötter tp;
Stéphane Guillaume ts, ss, fl; Antonin-Tri Hoang as, bcl;
DanielZimmermann tb; Illya Amar vibes;
Romain Labaye b; Gerge Borlai dr

Nguyen Lê „Celebrating Jimi Hendrix“
With Nguyen Lê gtr; Himiko Paganotti voc;
Etienne Mbappé e-bass; Gergo Borlai dr

Nguyen Lê & Saiyuki
Nguyen Le git; Prabhu Edouard tabla; Mieko Miyazaki koto also possible bwith guest: Guo Gan (chinese violin) see on youtube